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Konzert in der Ev. Kirche Hilchenbach (01.03.2020)

Fantastisch und wunderschön

Neuer Dirigent und neuer Konzerttermin: Das Akkordeon-Orchester geht neue Wege.
hmw - „Das ist echt der Hammer“,„fantastisch“, „wunderschön“: Dies waren nur einige der vielen Äußerungen aus dem Publikum zum Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Siegerland (AOS), erstmals unter der Leitung von Philippe Mascot, am Sonntag in der voll besetzten ev. Kirche Hilchenbach. Neu war auch der Konzerttermin zu Beginn des Frühjahrs (statt wie bisher am 1. Advent).
Der bisherige Dirigent, Wolfgang Hauptmann, hat zum Jahresende 2019 nach 18 Jahren sein Amt niedergelegt. Als Nachfolger konnte Philippe Mascot gewonnen werden. Doch nicht nur das AOS unter neuer Führung war an diesem Sonntag zu hören, sondern als Konzertpartner auch der erst vor einem Jahr gegründete Feuerwehrchor Hilchenbach unter der Leitung von Katharina Kringe. Zeitweise begleitete Verena Grote den Chor auf dem E-Piano.
Unter dem Motto „Eine Reise durch die Welt“ erklangen populäre Melodien aus vielen Genres. Dabei war zu erkennen, dass die Darbietungen des AOS unter Philippe Mascot, dem 2. Europameister auf dem chromatischen Knopfgriff-Akkordeon, eine ganz andere Klangfarbe hatten. Die Begrüßung erfolgte durch Markus Köppen (AOS) und Martin Roth (Feuerwehr Hilchenbach); durchs Programm führte Antje Klein (AOS).
Schon bei „You’ll Be In My Heart“ aus dem Musical „Tarzan“ zogen die versierten Spieler des kleinen, aber feinen Orchesters alle Register ihres Könnens: Spritzig, turbulent, dann wieder verträumt und gefühlvoll. Locker und gefällig folgte der „Libertango“, und mit „Il Postino“ machte man einen rasanten Abstecher in die Filmmusik (zum gleichnamigen Film). In der Ouvertüre „Leichte Kavallerie“ hörte man regelrecht die Schüsse krachen, wobei Bettina Gerdes schwierige Passagen auf dem Elektronium zu meistern hatte.
Im Anschluss überraschte der Feuerwehrchor Hilchenbach, der viele junge Sänger/innen in seinen Reihen hat, mit dem „Gloria Kanon“, danach „Mach die Augen zu“ und dem sehr bekannten Stück „Im Wagen vor mir“. Unter dem lebendigen und frischen Dirigat von Katharina Kringe wurde dabei das Publikum in ein Meer der Gefühle entrückt.
Es folgte wieder das AOS mit „The Typewriter“ , wobei Max Zeig, jüngster Neuzugang des AOS, die Schreibmaschine klappern ließ. Mit starkem Applaus bedacht wurde später die „New Orleans Suite“, wobei die Fingerfertigkeit der Spieler auf der Diskantseite zum Tragen kam. Zum Abschluss der AOS-Vorträge gab es mit „Oregon“ noch einen Hauch an Westernromantik. – Auch der Feuerwehrchor Hilchenbach präsentierte sehr lebendig „Ich wollte nie erwachsen sein“, „You Raise Me Up“ und endete grandios mit „Ode an die Freude“. Stürmischer Applaus!
Eindrucksvoll dann der gemeinsame Auftritt von AOS und Feuerwehrchor mit „The Lion Sleeps Tonight“ aus dem „König der Löwen“. Der triumphale Abschluss des Konzertes kam dann noch mit dem Satz „Hallelujah“, womit sich das Publikum freilich nicht zufrieden gab. „Gut, dann bringen wir das nochmal“, sagte Philippe Mascot lächelnd, und erst danach verließ die Zuhörerschaft zufrieden die Kirche.
Freuen würde sich das AOS noch über weitere Mitspieler.

Bericht mit freundlicher Genehmigung der Siegener Zeitung
und Hans-Gerhard Maiwald (freier Mitarbeiter)

Orginalbericht als pdf [2.514 KB]

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